Sicherheit beim Engadin Ultra Trail: Jeder Kilometer durchdacht
- Engadin Ultra Trail
- vor 1 Tag
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102 km, Nachtstart, hochalpines Gelände bis auf 2800 m.ü.M. — Sicherheit ist beim Engadin Ultra Trail kein Zufall, sondern das Ergebnis monatelanger Vorbereitung.
Vorbereitung beginnt lange vor dem Start
Was die Läuferinnen und Läufer am Renntag erleben, ist das Resultat wochenlanger Arbeit im Hintergrund. Das OK begeht die Strecke mehrfach, analysiert Gefahrenstellen, plant Markierungen und übt gemeinsam mit den Samariterdiensten mögliche Einsatzszenarien durch. Ziel ist es, auf jede Situation vorbereitet zu sein, und das möglichst, bevor sie eintritt.

Menschen entlang der Strecke
An Renntagen sind eine Sicherheitsfirma, Dutzende Volunteers im Einsatz: an Kontrollposten, Verpflegungsstellen und auf der Strecke selbst. Sie sind die Augen und Ohren des Rennens. Samariterposten befinden sich an neuralgischen Punkten in La Punt, Zuoz und Bever sowie im Ziel in Samedan. Weitere Standorte wie die Chamanna d'Es-cha, Alp Muntatsch und Marguns sind mit Material für die Notversorgung ausgerüstet. Die Leitstelle in Samedan ist rund um die Uhr besetzt und koordiniert im Ernstfall alle Massnahmen.
Live-Tracking: nicht nur für Zuschauer und Betreuer
Die Athletinnen und Athleten des EUT102 und EUT53 werden über das gesamte Rennen live verfolgt (Link EUT2026), mit Echtzeit-Zwischenzeiten an jedem Kontrollposten. Das Live-Tracking ist nicht nur für Betreuer und Zuschauer ein spannendes Feature, sondern vor allem ein zentrales Sicherheitsinstrument für die Leitstelle und das OK: Wer wo ist, wer einen Kontrollposten verpasst hat, wer ungewöhnlich lange stillsteht, die Leitstelle sieht es sofort und kann reagieren.
Zum Einsatz kommt dabei das TPS-System von Ovento aus Pontresina. Das Engadiner Unternehmen entwickelt eines der modernsten Tracking-Systeme, die derzeit im Ausdauersport verfügbar sind.
Pflichtmaterial und klare Regeln
Alle Teilnehmenden sind verpflichtet, ihr Pflichtmaterial gemäss Reglement die gesamte Strecke über dabei zu haben. Es finden Materialkontrollen statt. Wer aufgefordert wird, das Rennen abzubrechen, muss dieser Anweisung folgen — ohne Ausnahme. Diese Regeln schützen nicht nur die Athletinnen und Athleten selbst, sondern auch die Einsatzkräfte.
Teamarbeit von A bis Z
Sicherheit beim Engadin Ultra Trail ist keine Einzelleistung. Sie entsteht im Zusammenspiel zwischen dem OK, den Volunteers, den Samariterdiensten, der Leitstelle — und den Athletinnen und Athleten selbst, die Verantwortung für sich und füreinander tragen. 🏔️🛰️




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